Goldpreis geht durch die Decke

Der Goldpreis baut seine Gewinne aus. Ein Ende des Anstiegs scheint derzeit nicht in Sicht. Denn die Notenbanken pumpen weiter viel Geld ins Finanzsystem, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen.

Der Goldpreis setzt seinen Höhenflug fort. Die Feinunze kostet etwas mehr als 1727 US-Dollar und damit so viel wie seit Ende 2012 nicht mehr. Das sind rund 1580 Euro – das ist der höchste Preis, den Gold in der Gemeinschaftswährung gerechnet jemals erreicht hat.

Als ein wesentlicher Grund für den Preisanstieg gilt der Ruf von Gold als sicherer Hafen während turbulenter Zeiten. „Die Verunsicherung der Investoren ist weiterhin groß“, sagt Edelmetallhändler Alexander Zumpfe vom Handelshaus Heraeus. Noch seien die Auswirkungen der Corona-Krise für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft nicht abzuschätzen und die Nachfrage nach Gold sei weiterhin vergleichsweise hoch.

n-tv 14.04.2020